Kunstdrucke

Jeder Druck wird sorgfältig hergestellt, um die Details und die Farbqualität der Originalkunstwerke bestmöglich wiederzugeben. Ideal für Kunstliebhaber und als besonderes Geschenk.

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Abrieb – Masken zwischen Individuum und Kollektiv

Die Bildserie „Abrieb – Masken zwischen Individuum und Kollektiv“ beschäftigt sich mit der Frage, was Identität ist und wie sie entsteht. Die Bilder zeigen, dass Identität nichts Festes ist, sondern sich ständig verändert. Sie entsteht aus persönlichen Erfahrungen, aber auch aus Erwartungen und Rollen, die von außen kommen. Die Maske steht dabei für dieses Spannungsfeld zwischen dem eigenen Selbst und dem Einfluss der Gesellschaft.

Doch was passiert über Zeit? Was wird aus all den Erfahrungen und all jenen vergangenen Identitäten, die wir abgelegt haben? Sie verschwinden nicht. Sie bleiben in uns, wenn auch nur Reste. Manchmal nur noch rudimentäre Relikte, die wie Gesteinsschichten in unserem Sein eine Geschichte erzählen.

Unschärfe

Unsere Identität wird stark von unserer Kultur und von gesellschaftlichen Regeln geprägt. In meinen Kunstwerken stehen abstrakte Formen und Unschärfen für diese vielen Einflüsse, die sich im Laufe des Lebens verändern. Die Unklarheit in den Bildern zeigt das Suchen nach dem eigenen Selbst und die Unsicherheit, die damit verbunden sein kann. Identität entsteht durch Nachdenken über sich selbst und bleibt immer in Bewegung.

Identität ist nichts Festes, sondern entwickelt sich ständig weiter. Die fließenden Übergänge von Farben und Formen stehen für diesen Wandel. Jede Lebensphase bringt neue Erfahrungen, Gefühle und Beziehungen mit sich. All diese Teile bleiben als Fragmente bestehen und formen gemeinsam das Leben. So wird Identität als lebendiger Prozess sichtbar – immer im Fluss und nie abgeschlossen.

Überlagerungen

In meinen Kunstwerken fließen Farben und Formen ohne feste Grenzen ineinander. Das steht für Identität, die aus vielen Einflüssen, Erfahrungen und Gefühlen besteht und sich ständig verändert. Die Überlagerungen in den Bildern zeigen, dass nichts dauerhaft festgelegt ist, sondern sich immer wieder neu formt und auflöst.

Die dargestellten Gesichter und Figuren haben oft unscharfe oder unvollständige Konturen. Das spiegelt das Suchen nach dem eigenen Selbst wider. Teile der Identität bleiben verborgen oder sind noch im Entstehen. Die Bilder zeigen so, dass Identität aus vielen verschiedenen Teilen besteht und sich ständig weiterentwickelt.

Was sich nicht halten lässt

Diese Bildserie untersucht den Vogel als Form des Porträts – jedoch nicht im Zustand der Ruhe, sondern im Spannungsfeld von Bewegung, Fragment und Übergang. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass sich die Identität des Vogels nicht in seinem Stillstand definiert, sondern in der Dynamik seines Fliegens.